Der Fernseher…

 

Ich gebe zu: Ja, wir haben einen.

Er ist relativ groß und kann ins Internet und sogar 3D (obwohl wir das bisher kaum genutzt haben, aufgrund mangelnder Angebote).

Aber ehrlich gesagt schauen wir so gut wie gar kein normales Fernsehprogramm mehr.

Der Durchschnittsdeutsche sieht 225 Minuten fern pro Tag, da liegen wir meistens weit drunter. Fernsehkonsum seit 1997 Das sind mehr als 4 Stunden!

Früher verbrachte ich sehr viel Zeit vor dem Gerät, mittlerweile bleibt es bis mindestens 18 Uhr komplett aus. Wenn wir uns Abends auf die Couch lümmeln, sehen wir entweder Filme online an oder kleinere Beiträge und let`s plays auf Youtube.

Vorteil: Es gibt (fast) keine nervigen Werbeunterbrechungen, wir können langweilige Beiträge überspringen oder etwas ganz anderes schauen.

Nachteil: Auf Youtube gibt es immer mehr Werbung, auf einigen offiziellen Seiten werden Beiträge mittlerweile wie im normalen Programm dafür unterbrochen.

Wenn du ohne Fernseher lebst oder nur noch ausgewählte Sendungen schaust, begibst du dich zum Teil in ein gesellschaftliches Aus. Natürlich kannst du nicht mehr an Lästerrunden über DSDS oder GNTM teilhaben. Für viele Frauen ein NO GO! Ich sehe die Kommentare einiger Kolleginnen aber eher als Kompliment, wenn sie stöhnen, dass man mit mir ja nicht über diese Sendungen reden kann.

Wenn du deinen Fernseher aus lässt wird dich zuerst eine unglaubliche Leere überfallen. Diese ist aber jetzt schon da, du bemerkst sie nur nicht! Es ist schon traurig wie das passieren konnte.

Besonders solltest du dich fragen was du dir genau ansiehst?

Meistens sind das Serien, bei denen du anderen zusiehst wie sie ihr Leben leben. Bei genauerer Betrachtung wirst du feststellen dass die Hauptdarsteller eines nur sehr selten tun: Nämlich fernsehen! Daher solltest du dich fragen warum du passiv dabei zusiehst wie andere ihr Leben aktiv gestalten und du nicht!

Alternative Beschäftigungen sind leicht gefunden!

Viele behaupten sie hätten keine Zeit zu Kochen, verbringen aber viele Stunden vor dem TV Gerät. Diese Zeit könnte man besser verbringen!

Zu zweit oder auch lässt sich mit wenig Arbeit in kürzester Zeit ein gutes Essen herstellen. Es ist nur eine Frage der passenden Einstellung. Wer kochen als Arbeit ansieht, mag sich kaum nach einem harten Arbeitstag noch in die Küche stellen. Wer aber das kochen als ein Hobby und Wohltat für sich und seine Liebsten ansieht, der kocht auch am Abend.

Vorteile: Es schmeckt besser, spart viel Geld und ist wesentlich gesünder als bestellte Pizza oder Tiefkühllasagne.

Ich lese relativ viele Bücher oder auch Zeitschriften aus der Stadtbibliothek. Dazu werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben.

Stricken oder häkeln sind auch Beschäftigungsmöglichkeiten.

Du kannst auch malen oder spazieren gehen, meinen Geschmack trifft das aber nicht so richtig.

Mein Mann hat zu Weihnachten ein Teleskop geschenkt bekommen und nun verbringt er immer wieder Abende am Fenster und versucht verschiedene Sterne oder Asteroiden vor die Linse zu bekommen.

Blogs gibt es auch sehr viele die deine Abende füllen können. Dabei kannst du sogar noch etwas lernen.

Wenn dein Job nicht zu Anstrengend ist, kannst du auch Abendkurse an der Volkshochschule besuchen.

Freunde treffen und vieles andere mehr!

Um es mit Peter Lustig zu sagen: Ausschalten!

 

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