Getränkekosten im Arbeits- und Unialltag Teil 2 Kaffee an der Uni und Unterwegs

An unserem Bahnhof kannst du dir bei verschiedenen Bäckern Kaffee to go kaufen.

Der günstigste kostet 1,10 € pro Becher.

Kaufst du dir jeden Morgen einen Becher, so zahlst du in der Woche 5,50€ und im Monat 22€, im Jahr 242€ (für 11 Monate [Urlaub und Krankheit] berechnet) . Das ist mehr als du für Fairtradekaffee von Zuhause bezahlen würdest.

Über die Jahre, kommt so ein großer Geldbetrag zustande und eine irrsinnige Müllmenge.

 

An der Uni sieht es nicht besser aus.

Bei uns gibt es für Studenten drei verschiedene Preise:

1,10€ für einen Kaffee im Pappbecher,

1,00€ für einen Kaffee im Keramikbecher,

0,90€ für einen Kaffee im eigenen Becher.

Kaufst du dir jeden Tag einen Becher, so zahlst du für diese Gewohnheit:

5,50€ in der Woche und 22€ im Monat für Kaffee im Pappbecher. Dazu kommen 20 Becher und Plastikdeckel Abfall.

5,00€ in der Woche und 20€ im Monat für Kaffee im Keramikbecher. Dazu sparst du den Abfall.

4,50€ in der Woche und 18€ im Monat für Kaffee im Pappbecher. Auch ohne Müll.

Bringst du dir deinen eigenen Kaffe mit, so kannst du knapp 20€ im Monat sparen und verringerst die Umweltbelastung durch den unnötigen Müll.

P.S.: Starbucks ist kein deut besser und du zahlst 5€ pro Becher „Stylekaffee“, wie ich ihn liebevoll nenne. [25€ in der Woche und 100€ im Monat]

Getränkekosten im Arbeits- und Unialltag Teil 1 Wasser

Angeregt vom Kaffeeartikel Olivers, habe ich mir Gedanken über die Getränkekosten meiner Arbeitskollegen und Kommilitonen gemacht.

Im ersten Teil betrachte ich die Kosten von Wasserflaschen, im zweiten Teil geht es um Kaffee.

Ich gehe 3-4 mal die Woche arbeiten. Dir trinke ich in der Regel Leitungswasser oder koche mir einen Kaffee oder Tee.

Das kostet mich gar nichts. Ab und zu kaufe ich mir im Discounter eine Fruchtschorle.

Mir Kollegen sind in dieser Hinsicht etwas anders. So bringen sich zu jeder Schicht eine 1,5l Flasche Wasser oder Cola (light) mit.

In meiner Berechnung gehe ich vom günstigen Fall aus und das die leere Falsche auch wieder mitgenommen wird.

Eine 1,5l Flasche Wasser kostet im Discounter 0,19€.

In der Woche ergibt dies 0,57€ (0,76€ bei vier Schichten) und im Monat 2,28€. Aufs Jahr gerechnet ergibt dies kosten von 25,08€ (33,44€), wen man einen Monat für Urlaub und Krankheit herausrechnet.

Viele meiner Kollegen gehen auch zur Uni.

Dort sehe ich kaum jemanden ohne Wasserflasche. Entweder steckt eine große 1,5l Flasche im Rucksack oder zwei 0,5l.

Es gibt viele Stellen an denen man sich kostenlos Wasser abfüllen kann, das gekaufte ist aber wesentlich beliebter.

Kaufst du dir jeden Tag eine große Flasche Wasser, so kostet dies in der Woche 0,95€ und im Monat 3,80€.

Zwei kleine Flaschen sind unlängst teurer. Zwei 0,5l  Flaschen Wasser kosten in der Woche 1,10€ und im Monat 4,40€.

Insgesamt kommt so im Laufe eines Studiums ein recht großer Geldbetrag zusammen!

Neben dem Geld kommt auch ein sehr großer Haufen Plastikmüll zustande, da es sich in 99% der Fälle um Einwegflaschen handelt.

Auch unterstützt man so das System, das die Ressource Wasser als Handelsgut und nicht als Allgemeingut ansieht.

Wenn du Leitungswasser trinkst, sparst du nicht nur Geld, sondern schonst auch die Umwelt.

Papier ist eine wichtige Ressource – Kostengünstig durch die Uni

Als ich in die Schule ging, war Recyclingpapier Alltag. Mittlerweile ist es eine Seltenheit geworden. Viele die ich kenne verschmähen es, weil es ihnen zu hässlich sei, dabei gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Weißegrade.

Auf fast allen Blöcken pragt das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft (FSC) und viele glauben, der Umwelt damit einen gefallen zu tun.

Dies stimmt aber nicht so ganz.

Es handelt sich immer noch um Frischfaserpapier und für die Aufzucht und Verarbeitung der Bäume wird viel Energie und Wasser verbraucht. Das Recyclingpapier benötigt 2/3 weniger.

Meine Uni hat mittlerweile ihre Kopierer auf sehr weißes Recyclingpapier umgestellt und ich rate jedem dazu es auch zu tun.

Zu dem gibt es eine Kiste für Fehlausdrucke.

Ab und zu gehe ich in den Kopierraum und stecke mir einen kleinen Stapel Fehlausdrucke ein.

Ich benutze es für erste handschriftliche Zusammenfassungen, zum Lernen, erste Versionen von Übungslösungen oder für Notizen.

Das spart nicht nur den Rohstoff Papier, sondern auch bares Geld da ich dafür keines bezahlen muss. Ein doppelt positiver Effekt!

Es ist auch nicht nötig jede Vorlesung und jede Seminarunterlage komplett auszudrucken. Meistens recht es, sie runter zu laden und in digitaler Form zu nutzen.

Einige meiner Kommilitonen benutzen Druckerpapier zum Schreiben anstelle eines Schreibblockes. Ich mache dies auch ab und an. Das Papier ist günstiger, hat aber zumindest für mich den Nachteil, das die Linierung fehlt. Schnell wird es ein häßliches Geschmiere, aber in vielen Bereichen ist das völlig egal.

Natürlich besitze ich auch ein Tablett und einen Laptop.

Warum benutze ich das dann nicht und spare weiteres Papier?

Das hat mehrere Gründe:

  1. Beim Schreiben habe ich gerne die Dokumente direkt im Blickfeld, das andauernde Wechseln zwischen den Dokumenten stört meine Konzentration.
  2. Es gibt viele Studien, die belegen, dass das mit Hand geschriebene besser verstanden und behalten wird. Die Kombination aus dem Sinneseindruck des Auges und der Bewegung der Hand, spricht mehrere Kanäle an und verfestigt sich so. Reines Abtippen hat nicht den gleichen Effekt. Handschriftliches Schreiben ist langsam. Das gehört oder gelesene kann nicht Wort für Wort wieder gegeben werden, sondern wird in eigene Wort verfasst. Dies setzt eine aktive Auseinandersetzung vor raus und man lernt besser.
  3. Es kostet Strom. Lernen mit Buch, Papier und Bleistift ist komplett Energie- und kostenfrei. Ein Tablett oder ähnliches kostet Strom und damit auch zusätzlich Geld. In Deutschland wird der meiste Strom in Braunkohlekraftwerken produziert. Diese sind schreckliche Kohlenstoffdioxidschleudern und damit einer der Hauptverursacher des Klimawandels.
  4. Seltene Erden. In einem Tablett sind viele seltene erden verbaut. Der Abbau ruiniert nicht nur die Gesundheit der Arbeiter, sondern auch große Teile Afrikas.

Ein achtsamer Umgang mit dem Rohstoff Papier, entlastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Wie funktioniert das? Der Fahrstuhl

Jeden Tag das gleiche Theater! Man steht und wundert sich warum der Aufzug eine gefühlte Ewigkeit benötigt um zu kommen, um dann auf Etagen stehen zu bleiben an denen keiner ist oder zu steigt.
Dies liegt oft an den Bedienern und nicht an der Aufzugsteuerung.
Die wenigsten von uns haben sich einmal Gedanken darüber gemacht, wie so ein Fahrstuhl programmiert wurde.
Hiermit möchte ich dir die Steuerung erklären.
Fehler: Du drückst beide Tasten, nach oben und unten.
Irgendwie glauben viele, dass das keinen Einfluss auf die Fahrtrichtung hat.
Früher war das auch wirklich der Fall aber moderne Geräte verfügen über eine intelligente Steuerung.
Dies ist einer der Hauptgründe warum der Aufzug scheinbar willkürlich überall hält.
Ich nenne diese Tasten immer die Richtungstasten. Du solltest immer nur die Richtung drücken in die du wirklich fahren möchtest.
Die Steuerung denkt dass dort zwei Personen stehen, von denen eine nach oben und die andere nach unten fahren möchte. Deswegen stoppt der Aufzug auch dann, wenn er z.B. mit Gästen nach oben fährt und du nach möchtest.
Wenn du nur die richtige Richtung drückst, fährt er ohne unnötigen Stopp nach oben und du kannst schneller in die richtige Richtung zusteigen.
Ein Trick mit dem du ohne Halt zu deiner Wunsch Etage kommst:
Die Etagennummer und die Türschließentaste zeitgleich kurze Zeit gedrückt halten.
Das funktioniert aber bei nur wenigen Fahrstühlen, obwohl immer wieder (besonders im TV) behauptet wird, dass das bei den meisten geht.
Ich persönlich habe noch keinen gefunden bei dem es geklappt hat, aber man soll die Hoffnung ja niemals aufgeben.
Es geht übrigens auch oft schneller die ersten drei Etagen (oder mehr) zu laufen, anstatt eine halbe Ewigkeit vor dem Ding zu warten. Positiver Nebeneffekt: Man spart sich das Fitnesscenter.
Ich spare mir auch oft eine Etage, wenn mehrere hintereinander gedrückt werden. Ich steige dann einfach eine früher aus und laufe die eine Etage hoch.
Fazit: Immer nur die richtige Richtung drücken und doch immer mal wieder laufen.